Lichtblicke!

Nach jeder noch so langen Regenzeit, scheint irgendwann wieder die Sonne. Es gibt Ereignisse im Leben, die lassen sich oft nicht erklären, sind traurig und unbegreifbar. Man fragt sich, warum muss es einem gerade so schlecht gehen, womit hat man das verdient, wofür die ganzen Tränen und der ganze Kummer.

… Aaaaaber! Alles im Leben hat einen Grund, nichts passiert einfach so.  Ich denke, das genau das alles so sein soll und wofür merken wir oft erst viel später. Die letzten fünf Jahre waren wirklich wunderschön, doch es sollte so für mich nicht weiter gehen. Nach den ganzen Wochen lauter Tränen und dem Kummer, gibt es sogar wundervolle Lichtblicke. Ich habe hier in der neuen Stadt einen schweren Start gehabt, aber nicht aufgegeben, wie eigentlich immer in meinem Leben. Ich habe gekämpft und wurde letztenendes damit belohnt, beruflich das zu machen, wovon ich schon Jahre geträumt hatte. Zur Zeit bin ich dabei Partnerin in einem kleinen Laden zu werden, was eigenes und wofür es sich lohnt morgens mit einem Strahlen aufzuwachen. Jeder Beruf hat seine Schattenseiten, aber was ich für mich in den letzten Jahren feststellen musste ist, das es kein noch so gutes Gehalt Wert ist, durch Streß krank zu werden, oder mit Bauchschmerzen zur Arbeit zu gehen. In der heutigen Gesellschaft wird meiner Meinung nach, leider viel zu selten gemacht, was einem wirklich Spaß macht. Viele Menschen sind so materiell geworden, das sie alles in Kauf nehmen um immer mehr und mehr zu haben, vor allem aber vor den anderen gut dar zu stehen. Aber ist das wirklich das wichtigste? Muss man erst krank werden und einen Warnschuss bekommen, damit man wach wird..! Ich finde es so schade! Es gibt so viel andere wichtigere Dinge im Leben. Natürlich ist es toll, wenn sich nach den Jahren auszahlt, wofür man lange gearbeitet, gelernt, studiert oder was auch immer hat. Aber das wichtigste daran ist doch, das man all das für sich selbst macht und nicht wegen dem „Status“ oder „was denken die anderen nur über mich, wenn ich nicht das größte Auto fahre, das schönste Haus habe… bla bla blub“! Um so mehr ich darüber nachdenke um so erschreckender finde ich es. Als ich Ende April hier in die neue Stadt gezogen bin, habe ich alles nur aus beruflicher Perspektive wahrgenommen. Als dann die Trennung von meinem Soldaten dazu kam, die neue Umgebung, die neue Wohnung und das schlimmste aber keine Sozialen Kontakte, bemerkte ich das erste Mal in meinem Leben, das es nichts materielles gab, was mir hätte in dem Moment helfen können. Es brauchte seine Zeit, aber währenddessen bemerkte ich, wie unglücklich wir ohne die wirklich wichtigen Dinge im Leben sind. Wichtig für mich sind Menschen – Menschen mit denen ich herzlich lachen, aber auch weinen kann. Die mir in den Hintern treten dürfen und mich auch schon mal wach rütteln, aber genau das ist das, was im Leben zählt. Es sind die, auf die wir uns verlassen können, die uns eine Schulter zum anlehnen bieten, wenn wir traurig sind, sich mit uns freuen und auch mal albern sind. Genau die Erfahrung durfte ich jetzt machen und ich sehe es absolut nicht als selbstverständlich an, sondern als wertvolles Geschenk. Ich habe zwei so tolle Menschen kennen gelernt und direkt in mein Herz geschlossen. Es war von der ersten Minute an absolut nicht fremd, eher als würden wir uns schon ewig kennen. Das letzte Wochenende war einfach traumhaft schön und es hätte wegen mir niemals enden müssen 🙂 Ich bin so dankbar dafür und genau das ist so eine Situation wobei ich mir denke, es musste alles so kommen, denn sonst hätte ich die beiden niemals kennen gelernt.

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