Mein Jahr 2016…

ES war ein sehr anstrengend, emotional und doch erfolgreiches Jahr für mich. Es fing damit an, das ich in manch privaten Angelegenheiten einmal einen Schlussstrich ziehen musste, was mich jede menge Kraft kostete. Manchmal wird man so oft verletzt und enttäuscht von Menschen, das man einfach für sich selbst sagen muss “ bis hier und nicht weiter“!

Im April machte ich bei der IHK Krefeld meinen Ausbildereignungsschein und lernte unter anderem viele nette Menschen kennen. Seit dem hab ich zwei ganz liebe Azubinen, womit die Arbeit auch wirklich Spaß macht. Im Sommer sollte es beruflich noch besser laufen und ich bekam einen Platz in unserem Marktleiterteam.  Ich liebe meinen Job und das kann von mir aus auch erst einmal so bleiben! 

Im September entstand dieser Blog und ich entschied mich über das Leben mit einem Soldaten und den Alltag zu schreiben. Bereut habe ich es bis jetzt auf keinen Fall, denn ich finde es toll wieviele nette Menschen man kennen lernt und könnte manchmal stundenlang auf den Seiten der anderen herum wandern und lesen, schmunzeln oder einfach nur mitfühlen. Ich danke euch, die regelmäßig meinen Blog besuchen, die ganz liebe Kommentare schreiben oder mir einfach nur folgen. Danke!!!

Natürlich wussten wir schon fast das ganze Jahr das wieder ein Auslandseinsatz bevorstand und irgendwie hatte man das im Hinterkopf. Ich versuchte die Momente die wir zusammen hatten auch wirklich zu genießen, etwas zu unternehmen oder einfach ein paar Tage weg zufahren. Im November waren wir vier Tage zusammen in Paris, hatten ein wirklich schönes aber kleines Hotel, haben super viel unternommen und jede menge gelacht. Ich finde das egal was man macht, es einfach wichtig ist einfach mal nur zu zweit zu sein, weg vom Alltag…mal alles hinter sich zu lassen und neue Energie zu sammeln. Dann war auch irgendwann schon der Tag gekommen, wo es wirklich Abschied nehmen hieß. Diesmal war es ganz anders als beim ersten Einsatz, denn er wurde von zuhause abgeholt und  konnten ihn nicht bis zum Flughafen begleiten.. ich fand es so total komisch. Also verabschiedeten wir uns von einander und danach fuhr ich ganz normal zur Arbeit.. ich sah aus und fühlte mich wie ein Alien. Kann heute nicht mehr sagen wie ich zur Arbeit gekommen bin, geschweige denn irgendwann wieder zurück. Man funktioniert die ersten Tage einfach nur und konzentriert sich darauf nicht einen ganzen LKW Tempos zu verbrauchen. Ja.. es war etwas leichter sich an die Zeit zu gewöhnen, weil wir s jetzt kennen, aber jetzt mal im Ernst… 4 Monate, ganze 120 Tage ohne den Mann an seiner Seite den man über alles liebt. Ich wünsche es wirklich keinem! Nichts desto trotz, sind wir mittlerweile bei 92 Tagen, das heißt 28 Tage hat mein Soldat schon geschafft.

Für 2017 nehme ich mir nichts vor aber habe einen Herzenswunsch… für mich ist das wichtigste das es meinem Soldaten die restliche Zeit des Einsatzes gut gehen wird, das nichts passiert und die Zeit ohne seine lieben zuhause schnell vorbei geht. Ich wünsche mir, das unsere Beziehung es genau so gut verkraftet wie beim letzten Einsatz und wir genau so glücklich zusammen bleiben! Das alles kann kein Geld der Welt oder irgendetwas materielles ersetzen!

Ich wünsche euch allen einen guten Start ins neue Jahr mit euren lieben 🙂

Jenny…

4 Gedanken zu “Mein Jahr 2016…

  1. Liebe Jenny!

    Ich wünsche Dir für 2017 alles Glück dieser Erde! Viel gemeinsame Zeit und wundervolle Augenblicke der Zweisamkeit… auch für deinen Soldaten sind alle Daumen gedrückt das alles gut geht und gut wird 😉
    Ich kann dir aus Erfahrung sagen das Abschiede nicht leichter werden auch nicht mit der Zeit sie sind und bleiben einfach schwer doch das ist auch gut so sonst würde das Wiedersehen auch keine Freude mehr bringen… übrigens hilft mir das zu überwinden wenn meiner weg ist ein Buch zu lesen oder Fahrrad zu fahren (was in der Eifel vllt etwas anstrengender ist als hier im Norden =) )

    Ich freue mich auch 2017 von dir zu lesen bis dahin
    Alles liebe
    Tanja von Nordlichtmom

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    1. Hallo liebe Tanja, danke für deine lieben Worte. Ja Ablenkung wird wohl in dieser Zeit ziemlich groß geschrieben. Mir hilft allerdings lesen auch sehr gut und arbeiten.. da wir noch keine Kinder haben, funktioniert das natürlich am besten und man kann sich etwas länger im Betrieb aufhalten.. 🙂
      Fahrrad fahren in der Eifel macht wirklich keinen Spaß *lach*, es sei denn man ist richtiger Sportler und schafft die gefühlten 389 Berge im Schlaf ;-P!
      Danke und einen guten Rutsch ins Jahr 2017 🙂
      Liebe Grüße!

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  2. Hey, nicht nur Dein Soldat hat die ersten 28 Tage geschafft, Du auch. Und die Anfangstage sind die schlimmsten. Auch die erste Wochenenden sind die schlimmsten. Danach sitzen die Routinen ohne Soldat… Und das Abschied nehmen wird wirklich nicht leichter, habe ich nach einigen Einsätzen festgestellt. Allerdings habe ich festgestellt, dass die emotionalen Höhen und Tiefen, also die maximalen Ausschläge, während des Einsatzes abnehmen. Die Wiedersehensfreude an Ende des Einsatzes bleibt zum Glück gleich … und gehört für mich zu den positiven Einsatzerlebnissen!

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    1. Hey du 🙂 Ja das Wiedersehen ist wohl das schönste an der ganzen Zeit.. man ist Tage lang schon aufgeregt, wie ein kleines Kind vor Weihnachten… aber ich finde das es auch ein wenig mit ängsten verbunden ist. Man muss sich erst mal wieder aneinander gewöhnen und hofft das der andere noch genau so ist, wie vor dem Einsatz. Ist den bei dir immer alles gut gegangen? 🙂
      Ja das stimmt und kann ich so nur unterstreichen mit den emotionalen Höhen und Tiefen.. hatte das beim ersten Einsatz ganz schlimm. Nun ist es etwas leichter damit umzugehen, wenn die Tränchen dann doch einmal ihren weg nach draußen finden wollen. 🙂

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