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Interstitielle Zystitis 

Vor zwei Wochen war es soweit. Die letzte Untersuchung unter Vollnarkose stand an, um heraus zufinden, ob es die Krankheit nun ist oder nicht. Morgens um 7 meldete ich mich auf Station, kam auf ein Zimmer und dort wartete ich erstmal. Positiv war, das ich alleine auf dem Zimmer war und es so schien, als wenn ich dieses mal meine Ruhe hätte.  Gegen elf Uhr kam erst eine Schwester mit dem reizenden, sehr stylischen OP Hemdchen und dem netten Pillchen, das mich müde machen sollte. Im OP Bereich  angekommen, war ich alles andere als müde, ich zitterte vor Aufregung und wäre am liebsten abgehauen. Der Zugang wurde gelegt und plötzlich hatte ich ein wunderschönes Bärchen Pflaster auf meinem Arm… gut bisschen Peinlich aber es half mich zu beruhigen und warum nicht ein bisschen Spaß machen, die Jungs waren schon ganz nett da! Lach! Ich war ganz froh als ich den Narkosearzt sah und er mich endlich befreite. Ich wollte einfach nichts mehr davon mit bekommen. Was ich nicht wusste war, das darauf die 24h zur reinsten Qual wurden. Mir war zwar nach der Narkose das erste mal nicht schlecht, aber dafür hatten sie mir leider einen Dauerkatheter verpasst. Erst war es einfach nur unangenehm und mich bekam so auch niemand vor die Zimmertür… Never!!! Ein paar Stunden später allerdings, tat dieses Teil einfach nur noch weh. Ich bekam Schmerzmittel und leider sank mein Blutdruck so in den Keller, das sie mir keins mehr geben konnten. Gegen 4 Uhr morgens war ich so erschöpft, das ich endlich einschlief. Plötzlich ging das Licht an und ich hörte eine mir sehr unangenehme Stimme. Eine 18 Jährige kleine Zicke wurde ins Zimmer gebracht, die motzend auf dem Bett neben mir platz nahm. Ich dachte echt, ich spinne. Die Stunden darauf spielte sie selbstverständlich mit Ton auf ihrem Smartphone und nach mehrmaligen drauf aufmerksam machen, ob sie das große Licht bitte ausmachen könnte, gab ich es auf. Furchtbar! Die nächsten zwei Tage verliefen nicht anders! 

Mittwochs bekam ich dann das Ergebnis, das die letzte Untersuchung positiv war und sich die Krankheit bestätigt habe. Interstitielle Zystitis – eine chronische Harnblasen krankheit. Durfte aber nach hause. Weiter geht’s mit einer Schmerztherapie Mitte August. Leider wieder Stationär, aber was soll’s… da muss ich jetzt durch. Unter anderem habe ich mittlerweile meine Ernährung komplett umgestellt und versuche mich so gut wie nur noch entzündungshemmend zu ernähren. Was sich natürlich auch positiv auf der Waage auswirkt… bin gespannt, wie es weiter geht und werde berichten. 

Wünsche euch eine schöne Woche!  

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Traurig

Das Leben mit einem Soldaten.. da wären wir auch heute direkt beim Thema! Ich hatte mich so sehr gefreut, das meine bessere Hälfte am Montag da ist, wenn ich wieder ins Krankenhaus muss. Er hatte sich sogar einen Tag Urlaub genommen und ich war echt total erleichtert, weil ich echt Angst vor dem bevorstehenden Eingriff habe. Endlich mal kein Lehrgang, Einsatz oder ähnliches! Zu früh gefreut. Noch heute früh musste er weg, kommt zwar morgen Abend heim, ist aber Sonntag wieder weg! Richtig blöd gelaufen! Ich bin so verdammt traurig und enttäuscht heute. Das ist wieder ein schönes Beispiel vom Leben der Soldatenfrau, man freue sich nie zu früh auf etwas 😦 ! 

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Die Diagnose!

Wie schon im letzten Beitrag erwähnt, leide ich schon seit über 10 Jahren an ständig wieder kehrenden Harnwegsinfektionen. In den letzten Monaten wurde es richtig schlimm. Ich habe ein halbes vermögen in sämtlichen Apotheken gelassen, immer wieder neue Präparate ausprobiert um irgendwie den Arzt bzw. das Antibiotika zu meiden. Nichts half mehr wirklich und man wurde einfach nur verrückt von den immer stärker werdenden Schmerzen. Wer schon mal eine normale Blasenentzündung hatte, weiß wovon ich rede, nur das ich es mittlerweile seit gut einem halben Jahr ständig habe und kaum mal drei, vier Tage dazwischen ruhe habe.

Nun war ich fünf Tage im Krankenhaus und es wurden sämtliche Untersuchungen durchgeführt. Was es alles für Untersuchungen auf der Urologie gibt, möchte ich gar nicht im Detail erzählen. Es ist einfach nur unangenehm und kann echt ganz schön schmerzhaft sein. Drei Tage ging man davon aus, das ich es zu sehr verschleppt habe und mir das jetzt auf die Nieren geschlagen sei – Nierenbeckenentzündung! Am Tag vier wurde es trotz Antibiotika aber noch immer nicht besser und es wurde weiter untersucht. Völlig fertig von der ganzen Prozedur, klärte mich die Ärztin endlich darüber auf, das sie davon ausgehen das ich die Krankheit IC habe. Eine chronische Harnblasenentzündung – auch interstitielle Zystitis (IC) genannt. Um das aber genau sagen zu können muss ein operativer Eingriff in die Blase vorgenommen werden, was kommenden Montag erfolgt. Man nimmt Proben der Blasenschleimhaut und es werden verschiedenste Tests gemacht, wie weit sich die Blase dehnen lässt etc. ! Ich bin so froh, das diesmal, das meiste an Untersuchungen unter Narkose gemacht wird, das wünsche ich meinem größten Feind nicht.

Was das dann zukünftig für mich heißen wird, weiß ich noch nicht genau. Ich habe sehr viel in den letzten Tagen darüber gelesen, von vielen Schmerztherapien, über Reha, Yoga und autogenem Training. Überall stand das ich an erster Stelle jeglichen Streß vermeiden muss und auf eine entzündungshemmende Ernährung umstellen muss – wenig oder sogar ganz verzichten auf Kaffee, Alkohol, Zucker, SCHOKOLADE 😦 und ganz viele andere leckere Dinge. Gut ist nicht schön, aber machbar und wenn s hilft, dann ist das eben so und wird auch so gemacht. Die Sache mit dem Streß bereitet mir allerdings eher Sorgen… Einzelhandel -> Marktleitung = Streß pur !!! Das ist wahrscheinlich auch jetzt der Auslöser gewesen, das sich das dauerhaft bemerkbar gemacht hat.

Zur Zeit kann ich nicht viel machen und versuche durch viel Ruhe und mit Unmengen von Tee zu vermeiden, das ich bis Montag noch mal so Schmerzen bekomme. Habe mir heute neuen Lesestoff gegönnt und werde nun ins Land der Bücher versinken und damit fange ich dann jetzt mal an!

Ich wünsche euch einen schönen Nachmittag und eine angenehme restliche Woche! 🙂

 

 

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Mordgedanken auf Station 1…

… wer nicht hören will, muss fühlen. 

Nach der gefühlten fünfhundertsten Blasenentzündung, hielt ich es Sonntag nicht mehr aus. Dieses schmerzende Gefühl im Unterleib, Fieber und Schüttelfrost waren mittlerweile unerträglich! 

Antibiotika wird reichen, dann wird alles gut. Dachte ich. Die Ärztin in der netten Notdienstpraxis, fand das gar nicht und so kam ich schön Stationär auf meine Lieblingsstation die Urologie. Yeajjj…

Heute habe ich also den fünften Tag auf dieser Station verbracht. Es ist wahnsinnig heiß und echt unerträglich und heute hatte ich wirklich das Gefühl, das die Hitze vielen in den Kopf gestiegen ist. Hut ab vor sämtlichen Krankenschwestern. Ich hätte schon längst wem eine gescheuert 😂!

Oma X und Oma Y schräg gegenüber im Zimmer unterhalten sich gerade darüber, das es nicht sein könnte das man 3 Minuten auf eine Schwester warten müsste. Oma X meinte, “ Vielleicht kommen sie ja schneller, wenn ich mir einfach die Infusionsnadel rausziehe und um Hilfe schreie“. Oma Y lacht, wahrscheinlich hatte sie das genau so wenig ernst genommen wie ich. Oma X war anscheinend nicht zu Scherzen zumute. Nadel raus, überall Blut, Schrei nach Hilfe, Schwester da. Ja ok… kann man so machen, wenn man die Nerven einer Schwester strapazieren möchte, die bei gefühlten 50 Grad bei Oma ins Zimmer muss, weil es ja zieht, wenn das Fenster auf ist. 

Haaalllooooo….. halllloooohoooo…. Schweeeester…. halllloooo…. in meinem Gedanken zählte ich schon langsam 10..9…8..7… und dann gehst du selbst dahin….! Gut versuchen wir einfach ein drittes mal einzuschlafen. Um 6 bin ich dann endlich eingeschlafen. Um halb 7 kamen sie ins Zimmer um das Bett zu machen. Glückwunsch. 

Ein paar Zimmer weiter findet wohl der alljährliche Basar oder der Tanz ums Feuer statt. Gefühlte zehn dunkelhäutige Frauen in bunten gewändern.. ( könnten auch Omas Gardienen sein) passen wohl alle zusammen auf Big Mama auf. 

Gerade eingeschlafen und endlich Ruhe auf der Station, schrecke ich zusammen und dachte ich seh Gespenster. Oha.. Dachte ich es mir doch das es zu viele Medikamente sind… hab ich Morgens – Mittags – Abends aufeinmal genommen? Mehr davon – scheint wohl lustig zu werden. Aber Neeein.. direkt neben meinem Bett stand Opa Z, ganz weißes zerzaustes Haar, schwarze Unterhose und suchte seine Frau. Nach sechsunddreißig mal erklären das Frauchen Zuhause ist und er im Krankenhaus ist, rief ich selbst eine Schwester, hatte schon Angst das es sich Opa Z bald mit unter meiner Decke bequem machen würde. 

Es sind jetzt 23 Uhr Oma Y und Oma X schnarchen um die Wette.  Türe werde ich wohl trotzdem nicht schließen über Nacht. Die Wahl zwischen eingehen vor Hitze oder das lauschen des schnarchens ergab sich dann von selbst. 

All inclusive mit jeder Menge Unterhaltung, kann ich dann wohl auch in Deutschland haben. Warum also Mallorca? 

In diesem Sinne, Gute Nacht! 

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Die Zeit nach dem Einsatz

Es sind jetzt genau 2,5 Monate seit der Heimkehr meines Soldaten und meinem  letzten Zeilen hier vergangen. Das schreiben tat mir gut, es war wie nach Hause kommen und der besseren Hälfte vom Tag zu erzählen. Diese Seite Ruhen lassen, bis zum nächsten Einsatz? Nein, das ist es auch nicht… deshalb mag ich an dieser Stelle weiter machen… vielleicht dort wo ich stehen geblieben bin. 

Denken wir uns nochmal kurz zurück in den April 2017. Die Überraschung war meinem Soldaten mehr als gelungen.  Er hatte mir einen großen Wunsch/Traum erfüllt in dem er plötzlich wie im Film vor mir Stand und das ganze 4 Tage früher. Das war Gänsehaut pur und wunderschön! Wir hatten einen schönen Urlaub Zuhause, besuchten Freunde und Familie und fanden ziemlich schnell wieder zurück in unseren Alltag! 

Dachte ich. Es war nicht mein Soldat der dieses mal nicht so zurück fand, sondern ich.  Vier ganze Monate gab es für mich nur noch die Arbeit und das am besten direkt nach dem Aufstehen bis kurz vor zu Bett gehen. Ablenkung pur war meine Theorie mit der ich dachte, dieses mal wird es einfacher und vielleicht kommt dir die Zeit so nicht so verdammt lange vor. Der Plan ging auf. Nächstes Problem, einen Gang zurück schalten und auch mal fünfe grade sein lassen. Es fällt mir schwer, mir wieder mehr Zeit für mich zu nehmen bzw. für uns. Ich liebe meinen Job und weiß leider sehr oft nicht, wann denn nun auch mal genug ist! 

Mein Soldat ist zum Glück ziemlich in der Nähe stationiert. Er fährt pro Strecke ca. 45 Minuten, bleibt aber trotzdem noch dort die Woche über. Als es nach dem Urlaub wieder los ging, war es total schwer wieder los zu lassen, obwohl ich ja wusste, das er ab jetzt wieder jeden Freitag nach Hause kommen würde. Ich hatte jetzt Wochen damit zu kämpfen bis es nur langsam endlich besser wurde. Das Leben mit einem Soldaten ist nicht das einfachste… aber ich liebe es trotzdem und nichts auf der Welt würde es Wert sein, dieses aufzugeben. Der nächste Einsatz steht schon wieder an.. auch wenn es nun noch ein paar Monate bis dahin sind, versuche ich das Leben im jetzt ein bisschen mehr zu genießen. 

Für dieses Jahr ist noch das Projekt Traumhaus geplant und wir hoffen das alles funktioniert. Zur Zeit drücken wir die Daumen das er nun endlich Berufssoldat wird, damit auch unsere Zukunftsplanung weiter gehen kann, bzw. es natürlich deutlich erleichtern würde.  Es geht also Spanned weiter hier 🙂 

Liebste Grüße ! ♡ 

Veröffentlicht in Einsatz 11/16-04/17

Noch 2 Tage…

… wären es heute gewesen, bis ich meinen Soldaten hätte vom Flughafen abholen können! Ja.. Wie ihr an meiner Schreibweise erkennen könnt, hat sich da etwas geändert. Aber ich erzähle mal besser von vorne… 😉 

Gestern morgen bzw. fast mittag, startete ich meine letzte Spätschicht für diese Woche. Das beste an diesem Tag war, das ich leise die stunden vor mich hin zählte, denn ich war soooo kurz vorm lang ersehnten Urlaub. Bis dahin dachte ich das jedenfalls…!

Am späten Nachmittag stand ich im Laden bei einer Kollegin und wir unterhielten uns ein wenig über dies und das..wie wir Frauen das halt schoooon mal machen.. hihi. Doch irgendwann wurde es mir zu komisch, das sie andauernd an mir vorbei sah mit einem etwas unglaubwürdigem Gesichtsausdruck… ich drehte mich also um und glaubte meinen Augen kaum. Da kam ER auf mich zu, in seiner Uniform und mit einem wunderschönen lächeln. Mein Soldat… Ja er war da.. es war kein Traum und ich lief einfach nur noch auf ihn zu… schrie, heulte, lachte, jubelte und landete in seinen Armen. Es war wirklich das wundervollste was ich bis jetzt erleben durfte und seine Überraschung war ihm mehr als gelungen. 

Nun ist ein Tag vergangen und ich kann nur sagen, das es wirklich soooo viel mehr zusammen schweißt. Es ist einfach nur traumhaft, nach über vier Monaten, den Mann den man über alles liebt, wieder an seiner Seite zuhaben. Wir sind überglücklich, meinem Soldaten geht es gut ♡ und unser zweiter Auslandseinsatz geht zuende mit einem Happy End! 

Danke sagen möchte ich euch allen, fürs mitfiebern, für die tollen und bezaubernden Worte und einfach all den Menschen die für mich und auch für meinen Soldaten da waren. Ihr seid großartig! ♡ 

Veröffentlicht in Einsatz 11/16-04/17

In nicht mal…

2 Wochen werde ich meinen Soldaten endlich wieder in meine Arme nehmen, sein lachen hören und hoffentlich ganz viel Zeit mit ihm verbringen können… So Gott will! Es sind noch genau 12 Tage und es ist genau wie ich es mir gedacht habe.. Die letzten Tage sind noch mal total lang und man denkt plötzlich das die Zeit überhaupt nicht mehr vergeht… eigentlich lächerlich wenn man bedenkt das wir schon ganze 113 geschafft haben.. Wahnsinn!

Wenn ich den ersten Einsatz mit dem jetzigen zweiten vergleiche, war es schon ein großer Unterschied. Nicht nur für mich selbst, sondern auch für uns als Paar. Es waren zwar genug Ängste da, aber ich wusste einfach Bescheid über das ganze… Ja ich wusste was mich erwartet und da hatten hier so viele liebe Soldatenfrauen recht, dies macht die Sache irgendwie erträglicher. Ich wusste ganz einfach, das ich immer anrufen konnte, Skypen oder ihm schreiben konnte.. wusste wo er hin fliegen wird, was auf ihn zu kommt und was er dort macht.

Wenn ich jetzt so drüber nach denke… Wir kennen uns gute 4 Jahre und haben den Mist schon zwei mal (fast) durch gestanden. Es hat uns so wahnsinnig zusammen geschweißt.. Man kann s nicht in Worte fassen, aber denke manche wissen genau was und wie ich das meine. Das schönste für mich am Leben mit meinem Soldaten ist, das man sich immer wieder auf den anderen freuen kann und das man vieles nicht als selbstverständlich an sieht… Man lernt die tage die man miteinander verbringen kann, für sehr wertvoll zu empfinden.

Habt ein schönes Wochenende:)

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Veröffentlicht in Einsatz 11/16-04/17

Neunzehn Tage..

… der Tag des Wiedersehens rückt mit großen Schritten näher und es wird auch langsam Zeit. Sich über vier Monate nicht zu sehen ist schon wirklich echt heftig. Ich bin so verdammt Stolz darauf, das unsere Beziehung so stark ist, das wir auch diese Zeit wieder so super gemeinsam gemeistert haben bzw. die restlichen Tage noch meistern werden… müssen! Er könnte eigentlich schon längst zuhause sein, aber da wären wir wieder beim Thema, verstehe einer die Bundeswehr. Seine Ablöse ist schon längst da und mein Soldat sitzt dann jetzt so zusagen am Schreibtisch in der Ecke und darf warten bis ein Platz im Flieger ist, das er heim kann… Macht für mich absolut keinen Sinn und zu wissen das er eigentlich heim könnte, aber fest sitzt, weil das  Abflug Datum halt Tag XY ist, macht mich wahnsinnig. Man sollte vielleicht erwähnen, das ich ein absolut  ungeduldiger Mensch bin! 😀 Das Wiedersehen ist soweit geplant und ich hoffe, es wird genau so wie beim letzten Mal… dieses Gefühl ist einfach nicht mit Worten zu beschreiben. Es ist Weihnachten, Ostern, Geburtstag , Frühling… alles zusammen. Die Aufregung ist echt wahnsinnig groß und würde am liebsten schon mit Zelt vorm Flughafen campen, damit ich bloß nicht noch mal verpasse, wenn sie landen. *lach* Beim letzten mal nahmen wir die falsche Ausfahrt, fanden es anschließend nicht direkt und der Flieger von meinem Soldaten, war auch früher dran. Dieses mal würde ich so gerne schon da sein, wenn sie ankommen und ihn direkt in die Arme nehmen. Ich bin gespannt und es wird spannend! Ich werde euch auf dem laufenden halten und die letzten Tage etwas mehr schreiben. 🙂 Versprochen!

Heute habe ich frei und freue mich darüber, das es ein so tolles Wetter dazu gibt.

Habt einen schönen Tag 🙂

 

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Dreißig Tage noch! 

So endlich noch mal eine Aktualisierung des Countdown. Heute Abend kann ich endlich die 3 verabschieden und somit auch sagen, mein Soldat kommt in hoffentlich knapp 4 Wochen nach Hause! Die letzten beiden Wochen waren beruflich sehr anstrengend, so das ich hier nicht viel schreiben und auch mit meinem Soldaten nicht oft Skypen konnte. Zur Zeit gibt es immer wieder diese Tage wo man Abends denkt, das der Tag ruhig noch ein paar Stunden haben könnte um alles auf der Aufgabenliste erledigen. Der einzige Vorteil an der ganzen Sache ist, das die Zeit jetzt doch ganz schön schnell um geht. 

Letzte Woche war ich nach langer Zeit noch einmal feiern. Karneval. Oh je, fühlte ich mich am nächsten Tag schlecht.. lach! 

Die nächste Woche startet mit Spätdienst und endet auch schon wieder am Freitag! Samstags frei ist für mich purer Luxus.  Drückt mir die Daumen, das niemand krank wird und es auch diesmal funktioniert! 

Einen schönen Start in die Woche wünsche ich euch! 

 

Veröffentlicht in Einsatz 11/16-04/17

Mein Countdownzähler…

… schreibt nun die Zahl 38! Ob es nun wirklich 5 Tage mehr werden wissen wir immer noch nicht. Ich finde es immer so toll, wenn sich die erste Ziffer der Zahl verändert. Es ist ein beruhigendes Gefühl. Zur Zeit ist es auch irgendwie etwas schwierig, man merkt das der Soldat nur noch genervt ist und die Stimmung ist dann natürlich auch nicht die beste. Ich kann s ja verstehen.. wenn ich mich mal in die Lage rein versetzen würde, das ich mit meinen Kollegen 120 Tage fast 24 Stunden am Stück zusammen wäre, ooohhweia! Bald ist es geschafft… und es reicht mir so langsam auch 😦 ! Ich liebe das Leben mit meinem Soldaten, doch es gibt immer wieder Situationen die alleine einfach Sch… sind, man aber leider durch muss.

Noch ein guter Monat und ich darf morgens wieder neben meinem liebsten aufwachen *auf Holz klopf*… es wird bestimmt wieder richtig komisch. Es ist schon faszinierend wie schnell man sich wieder an den Alltag alleine gewöhnen kann. Als er nach dem letzten Einsatz nachhause kam, war ich manchmal so verpeilt, das wenn er z.B. zur Küche ging, ihm erklären wollte wo die Tassen stehen *lach*! So nach dem Motto “ Hallo Fremder, Willkommen Zuhause“! Wir fanden dafür aber auch sehr schnell wieder zurück und es war sogar einfach noch viel schöner als vorher! Die Aufregung steigt so langsam und ich bin froh das mein Job mir zur Zeit nicht viel Freizeit gönnt, so das ich nicht zu viel grübel, was ich denn nicht noch alles schaffen will bis dahin. 🙂

Was war euch Soldatenfrauen wichtig als euer liebster nach so langer Zeit Heim kehrte? Was wolltet ihr auf jeden Fall vorbereitet haben?

Eine schöne Woche euch 🙂

Jenny!